True Crime

Willkommen im Bereich True Crime.


Hier findest du spannende Berichte über historische und aktuelle Kriminalfälle, spektakuläre Ermittlungen und Verbrechen, die bis heute Fragen aufwerfen. Wir beleuchten Hintergründe, analysieren Tatmuster und werfen einen Blick auf die Menschen hinter den Schlagzeilen.

Zusätzlich informieren wir über relevante Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen, Podcasts, Dokumentationen und Neuerscheinungen aus der Welt des Verbrechens und der Kriminalliteratur.

Crime, der bleibt.


Polizeifahrzeuge und ein Beamter stehen vor einer Absperrung mit dem Schriftzug 'Polizei-Absperrung' in Hamburg bei Nacht.

Unser Veranstaltungstipp:

Hamburg – rau, ehrlich, voller Leben. Doch hinter den Lichtern des Hafens und dem Glanz der Elbphilharmonie verbergen sich wahre Geschichten voller Abgründe. Willkommen zur dritten CrimeNight in Hamburg – dem True-Crime Live-Event, das dir einen der faszinierendsten und mysteriösesten Kriminalfälle aus Hamburg und dem Hamburger Umland präsentiert.

Zwei Hosts nehmen dich mit auf eine packende Reise durch einen wahren Kriminalfall aus deiner Stadt: Von den ersten Ereignissen bis zu den dunklen Kapiteln, die im Laufe der Ermittlungen ans Licht kamen.

Alles live erzählt, atmosphärisch inszeniert und so packend wie dein Lieblings-Podcast – nur dass du diesmal mittendrin bist.

👈 Mehr Informationen zur Veranstaltung erhältst du mit einem Klick auf das Bild.Mehr Informationen zur Veranstaltung erhältst du mit einem Klick auf das Bild.


Fritz Haarmann – Warum fasziniert uns dieser Fall bis heute?

Fritz Haarmann (* 25. Oktober 1879 in Hannover; † 15. April 1925 ebenda) war ein deutscher Serienmörder, der wegen Mordes an insgesamt 24 Jungen bzw. jungen Männern im Alter von 10 bis 22 Jahren vom Schwurgericht beim Landgericht Hannover am 19. Dezember 1924 zum Tode verurteilt wurde.

Er wird auch Der VampirDer SchlächterDer Kannibale und Der Werwolf von Hannover genannt. Die Bezeichnung Der Totmacher geht auf den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1995 zurück.


Die Diskussion um Fritz Haarmann ist auch mehr als 100 Jahre nach den Taten nicht verstummt. Die folgenden Zeilen entstanden am 4. Juni 2026.

Es gibt Verbrechen, die mit der Verurteilung des Täters enden. Und es gibt Fälle, die auch Jahrzehnte später nichts von ihrer düsteren Anziehungskraft verloren haben. Der Fall Fritz Haarmann gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.

Obwohl seit den Morden mehr als ein Jahrhundert vergangen ist, kennt kaum ein anderer deutscher Serienmörder einen vergleichbaren Bekanntheitsgrad. Viele Menschen haben erstmals durch ihre Eltern oder Großeltern von Haarmann gehört. Andere erinnern sich an alte Filme, Dokumentationen oder Zeitungsberichte. Schon zu Lebzeiten war Fritz Haarmann eine berüchtigte Figur. Nach seinem Tod wurde er zu einem Mythos – einem Mythos der dunklen Art.

Doch warum ist das so?

Liegt es an der Brutalität der Taten? An den zahlreichen Gerüchten, die sich bis heute um den Fall ranken? Oder daran, dass viele Fragen auch nach Jahrzehnten nicht vollständig beantwortet sind? Hinzu kommen die Diskussionen über das Versagen von Polizei und Justiz, die den Fall weit über die eigentlichen Verbrechen hinaus bekannt machten.

Gerade darin liegt möglicherweise die besondere Faszination des True Crime. Es geht nicht allein um die Tat. Es geht um die Menschen, die Hintergründe, die Fehler, die Geheimnisse und die Frage, wie so etwas überhaupt geschehen konnte.

Für Schriftsteller stellt sich dabei eine weitere Frage: Darf man einen solchen Mythos aufgreifen? Darf man historische Verbrechen als Ausgangspunkt für einen Roman nutzen? Oder besteht die Gefahr, dass dadurch Täter zu Legenden werden?

Wie siehst du das?

Wenn du Fragen, Anregungen oder Erinnerungen an den Fall Haarmann hast, schreibe uns gerne eine Nachricht. Oder beteilige dich an der Diskussion auf unserer Facebook-Seite.

Wir freuen uns auf deine Meinung.

Hast du Fragen, Anregungen oder eigene Gedanken zum Fall Haarmann? Dann schreibe uns gerne eine Nachricht.

E-Mail: info@crime4you.online


28.05.2026 – Mit »Blutspuren« erwartet True-Crime-Fans ein Abend, der unter die Haut geht. Gestern machte die renommierte Vortragsreihe Station in Lübeck – mit niemand Geringerem als Prof. Dr. Klaus Püschel, dem wohl bekanntesten Rechtsmediziner Deutschlands.

Im Rahmen des Programms, das wir hautnah miterleben durften, gewährte Püschel tiefe und teilweise erschütternde Einblicke in die dunkle Welt der Rechtsmedizin. Anhand spektakulärer Fälle aus Vergangenheit und Gegenwart schilderte er eindrucksvoll, wie moderne Rechtsmediziner arbeiten, welche Methoden heute zum Einsatz kommen und welche oft entscheidenden Details zur Aufklärung schwerster Verbrechen führen.

Besonders faszinierend: die nüchterne Präzision, mit der Spuren gelesen, Tathergänge rekonstruiert und vermeintliche Wahrheiten hinterfragt werden. Genau diese Mischung aus Wissenschaft, kriminalistischem Instinkt und menschlichen Abgründen macht »Blutspuren« zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für alle Crime- und Thriller-Fans.

Die Vortragsreihe läuft weiter. Hier findet ihr die aktuellen Termine:
https://blutspuren-event.de/

Für True-Crime-Interessierte können wir „Blutspuren“ ausdrücklich empfehlen. Wer die Wartezeit bis zum nächsten Termin verkürzen möchte, sollte außerdem einen Blick in die Bücher von Prof. Dr. Klaus Püschel werfen. Seine Werke bieten spannende und authentische Einblicke in echte Kriminalfälle, rechtsmedizinische Ermittlungen und die oft verstörenden Geschichten hinter den Schlagzeilen.

Für alle Crime-Fans empfehlen wir folgende Bücher: